VIPs zu 1989: Sichtweisen der jeweiligen Botschaft

Gerd Westdickenberg – 1989 aus Sicht des deutschen Botschafters in Wien

Die Bedeutung der Ereignisse 1989/1990 für Deutschland
Gerd Westdickenberg, der deutsche Botschafter in Wien, beginnt seinen Beitrag mit den Worten: „In der Präambel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland heißt es: „Die Deutschen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte deutsche Volk.“. Nichts kann kürzer und klarer die Bedeutung der Ereignisse in den Jahren 1989/1990 ausdrücken als dieser Satz. Denn der Fall der Mauer ermöglichte die Vereinigung Deutschlands und das Ende der Teilung Europas. Es erfüllte sich damit auch das Gebot der Wiedervereinigung in der ursprünglichen Fassung der Präambel vom 23. Mai 1949.“.

Der deutsche Botschafter in Wien empfindet auch „20 Jahre danach noch immer Freude über ein glückliches Ereignis, das letztlich den meisten Deutschen in Ost und West unfassbar schien…“. Mit einer Wiedervereinigung haben Ende der 1980er Jahre die wenigsten gerechnet. Wie für viele andere war es für Gerd Westdickenberg „das einschneidenste politische Ereignis“, das er je erlebt hat. Er erinnert sich an:

  • „die Stunden vor dem Fernseher in der Nacht des 9. November, als Tausende Berliner aus dem Osten in den Westen der Stadt drängten und ihre frisch gewonnene Reisefreiheit feierten;
  • die Ansprache von Bundeskanzler Helmut Kohl vor der Ruine der Dresdener Frauenkirche im Dezember 1989;
  • der Auftritt im Februar 1990 in Erfurt vor den Treppen des Domes des „westdeutschen“, aber aus Halle stammenden Außenministers Hans-Dietrich Genscher auf einer Kundgebung vor den Wahlen zur „ostdeutschen“ Volkskammer;
  • die im Februar 1990 eine ganze Nacht dauernde Diskussion darüber, wie es denn nun weitergehen würde in Deutschland, mit den völlig unbekannten Wirtsleuten in Dresden, die mir ein Privatzimmer vermietet hatten,;
  • das erstmalige Kennenlernen von Städten wie Dresden, Jena, Weimar, Eisenach mit Wartburg, Wismar, Schwerin bei zwei privaten Besuchsreisen im Frühjahr und Herbst 1990 und die Begeisterung über so viel Schönes, das ich nur aus Bildern kannte, aber auch das Erschrecken, z.B. über viele heruntergekommene Altstädte;
  • wie ich viele Stunden am Fernseher von Bonn aus verfolgte, wie sich die Deutschen in der DDR zu Tausenden auf Plätzen versammelten, ihre Forderungen nach einem Systemwechsel geradezu herausschrien, wie der Ruf „Wir sind das Volk“ immer lauter wurden und in Rufe „Wir sind ein Volk“ übergingen.“.

Gerd Westdickenberg beschreibt die Geschehnisse der Jahre 1989/1990 als einen „tiefgreifenden, friedlich erreichten Umbruch in den Gesellschaften und Staaten Europas.“.

(Quelle: Homepage der deutschen Botschaft Wien)

Jerzy Marganski –1989 aus Sicht des polnischen Botschafters in Wien

Jerzy Marganski, der polnische Botschafter in Wien, berichtet über „die lange Tradition des Widerstandes gegen das kommunistische System, das dem Lande nach dem II. Weltkrieg oktroyiert wurde“. Die offenen Proteste der Jahre 1956, 1968, 1970, 1975 und schließlich 1980 waren für den polnischen Weg zur Freiheit essentiell. Weder die Schikanen noch die omnipräsente politische Polizei waren laut Marganski dazu imstande, „den freiheitlichen Geist zu bändigen, der im Volke immer stärker wurde.“. So konnte der Weg für Solidarność geebnet werden, wodurch der Sturz des Kommunismus herbeigeführt wurde.

Der polnische Botschafter in Wien erinnert sich: „Wir alle haben damals zum ersten Mal in unserem Leben gewagt, das Unmögliche zu hoffen – dass das Land eines Tages doch frei werden kann.“. Er erzählt, wie er im November 1988 nach einem über dreijährigen Aufenthalt in Deutschland zum ersten Mal zurück nach Polen gefahren ist. „Ich stieg in Berlin-Zoo von einem schönen Intercity Frankfurt-Berlin in einen alten, ausgedienten Zug nach Warschau um, der von der polnischen und der Deutschen Reichsbahn, d.h. der DDR-Bahn gemeinsam betrieben wurde. Obwohl die nächste Station nach dem offiziellen Fahrplan erst die polnische Grenze sein sollte, hielt der Zug bereits einige Minuten nach dem er den Bahnhof Zoo verlassen hatte, an. Rund herum war es völlig dunkel. Erst nach einer Weile konnten wir sehen, dass wir uns in der leeren Halle eines alten, offenbar nicht genutzten Bahnhofs befanden, in dem kein Licht war und in dem entlang der Bahngleise große Prismen von Steinkohle lagen, die den Blick auf die Umgebung verstellten.“.

Jerzy Marganski fährt fort: „Zwischen der Kohle und dem Zug standen auf beiden Seiten in 10 Meter Abständen DDR Soldaten in Uniform, mit Maschinengewehren und Hunden. Es herrschte eine gespenstische Ruhe. Selbst diejenigen von uns, die zwischen Warschau und Berlin pendelten und für die diese Szene nichts Neues war, waren sichtlich erschrocken. Plötzlich drangen einige Uniformierte in den Zug ein und mit den Schreien „Routinekontrolle, alle raus“, trieben sie die Passagiere samt Gepäck auf den Bahnsteig hinaus. Die „Routinekontroll“ fing umgehend an. Durch die Fenster des Zuges konnten wir sehen, wie die Beamten Sitzbänke und Elemente der Innenausstattung schnell demontierten und nach Verbotenem suchten. Auf dem Bahnsteig wurden inzwischen Dokumente kontrolliert und das Gepäck und die Kleider der Passagiere auf eine Weise durchgesucht, die an Kontrolle in einem Zuchthaus erinnerten. Nach etwa einer halben Stunde wurde uns befohlen, wieder in die Abteile zu gehen. Der Zug durfte weiter fahren. Durch das Fenster meines Abteils konnte ich zwei Zivilisten und einen Uniformierten sehen, die einen Passagier abführten. Einer von ihnen trug in seiner Hand einige Exemplare des Solidarność-Bulletins und ein Buch von Friedrich Hayek, einem Protagonisten der neoliberalen Wirtschaft – beides im Ostblock als höchst gefährlich betrachtet und verboten.“.

Kaum acht Monate später wurde die erste demokratische Regierung im Ostblock von Tadeusz Mazowiecki einbeschwören – aus der zentral dirigierten Wirtschaft wurde eine Marktwirtschaft.

Der Beitrag endet mit den Worten: „Der Bahnhof, auf dem die Züge von West Berlin anhielten, steht heute immer noch und dient den Reisenden als ein normaler Bahnhof. Immer, wenn ich in seiner Nähe bin, denke ich, dass wir, dass meine Generation viel Glück gehabt hat, weil sie das erleben durfte, was für die Generation meiner Eltern und Großeltern fast undenkbar war – Freiheit, Demokratie und Sicherheit. Das hätten wir vor zwanzig Jahren nie für möglich gehalten.“.

(Quelle: Homepage der Polnischen Botschaft Wien)

Jan Koukal – 1989 aus der Sicht des tschechischen Botschafters in Wien

Jan Koukal, der tschechische Botschafter in Wien, stellt immer, wenn er während seiner Überlegungen auf dieses Thema zurückkommt, fest, dass um ihn herum immer wieder „neue Tatsachen und neue Fakten zum Vorschein gebracht werden“, obgleich er ein direkter Teilnehmer bei diesen Ereignissen war. Laut ihm wird „eine historische Bewertung noch einige Zeit auf sich warten lassen.“ Er versucht, eine Antwort darauf zu finden, warum gerade das Jahr 1989 ein Umbruchsjahr war.

Der tschechoslowakische Weg zur Freiheit hat natürlich bereits vor dem Jahr 1989 begonnen: „Die Teilung der Einflusssphären nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bildete um die damalige Sowjetunion einen Komplex an Satellitenstaaten, worunter leider auch die Tschechoslowakei fiel. Ich möchte nicht alle Schrecken und Inkorrektheiten des totalitären Regimes ausführen, die in diesem sozialistischen Lager existierten. Ich konzentriere mich auf den Teil der Wirtschaft, welcher laut Vieler zur tatsächlichen Ursache für die Veränderungen im Jahr 1989 wurde.“.

Und weiter sagt Jan Koukal: „Der Kreml war nicht in der Lage, die Besatzungsarmeen in Afghanistan, aber auch nicht in ihren europäischen Satellitenstaaten zu erhalten. Die Kommunisten verloren zwar nichts an ihren imperialen Ambitionen, es mangelte ihnen bloß an Geld. Sie waren nicht einmal in der Lage, die gängigen öffentlichen Ausgaben zu decken und der Staat begann die Funktionen und dadurch selbstverständlich auch die totalitäre Macht zu verlieren. Ohne Reagans rasante Vorgehensweise würde der Auflösungsprozess zweifelsohne länger dauern. Die internationale politische Situation war wirklich am Rande einer historischen Wende.“.

Der tschechische Botschafter in Wien erörtert das Jahr 1989:

Im Jänner 1989 wurde in Ungarn die Gründung von politischen Parteien genehmigt. In Folge dessen konnte man während der Wahlen im März nach langen Jahren wirklich wählen.

  • Am 15. Jänner kam es auf dem Prager Wenzelsplatz zu einer großen Pietätveranstaltung für Jan Palach. Dieser Student verbrannte sich hier selbst vor 40 Jahren aus Protest gegen die sowjetische Besatzung. Es begann die sogenannte Palach-Woche der Demonstrationen. Es wurden über 1400 Menschen festgenommen, die Polizeimaßnahmen gegen die Demonstranten erregten durch ihre Härte auch in anderen Städten eine weitere Welle an Protesten.
  • Am 2. Mai begann man den Eisernen Vorhang an der Grenze zwischen Ungarn und Österreich niederzureißen. Am 19. November 1989entstand das Bürgerforum als überparteiische Struktur, die aus Sicht der heutigen politischen Terminologie alles nicht-kommunistische einschloss.
  • Am 28. November 1989 gab die Kommunistische Partei der Tschechoslowakei ihr Machtmonopol auf. Dank der enormen Aktivität der Nation, welche sich nur in Prag durch eine wochenlange Demonstration äußerte, wurden schlussendlich die Bürger zur Vormacht und Hauptträger der samtenen Revolution.
  • Am 27. November kam es zum Generalstreik und zum Prager Letna-Gelände kamen eine dreiviertel Million Menschen.
  • Am 10.12.1989 wurde eine neue Regierung ernannt, in der Václav Klaus, heutiger Präsident der Tschechischen Republik, Walter Komárek und Jiří Dienstbier waren.
  • Am 29.12.1989 wird Václav Havel Präsident. Das Bürgerforum leitet den Weg zur Freiheit ein. Eine der größten Handlungen des Bürgerforums war, dass es in die Staatsverwaltung viele neue Menschen aus verschiedenen Professionen brachte. Es half schnell und mit breiter Unterstützung der Einwohner ein neues Parlament zu wählen und das ordentliche demokratische Funktionieren der Republik anzukurbeln“.

Der Traum von der Demokratie konnte realisiert werden. Die Tschechoslowakei beschritt fortab den Weg der Demokratie und der Marktwirtschaft. Abschließend sagt Jan Koukal: „Das Jahr 1989 war für Mitteleuropa das definitive Ende der kommunistischen Totalität und das Ende des Kalten Krieges und für Europa war es die neue Chance gemeinsam ein bedeutender globaler Akteur zu werden.“.

(Quelle: Homepage der Tschechischen Botschaft Wien)

Peter Lizák – 1989 aus der Sicht des slowakischen Botschafters in Wien

Peter Lizák, der slowakische Botschafter in Wien, fragt sich: „Wäre die Slowakei ohne ´89 der größte Autohersteller der Welt, ein Mitglied der Europäischen Union, eine freie Demokratie, eine soziale Marktwirtschaft, ein Land mit gemeinsamer europäischen Währung, ein Land mit höchster Wirtschaftsdynamik am Kontinent, ein NATO Mitglied, ein UNO Sicherheitsratsmitglied, ein selbstbewusstes, selbständiges Land, ein Land das selbst für Erfolge und Misserfolge zuständig ist, ein Land, das die Herausforderungen und Lösungen mit Partnern und Verbündeten teilen kann, ein Land freier Bürger, die die Zukunft frei gestalten können, mit jungen Leuten, die ihren Studiumsort und ihr Studiumsfach frei wählen können, mit freien Reisemöglichkeiten in die ganze Welt, ein Land mit am meisten prosperierenden Regionen Europas, mit einer Hauptstadt im Herzen eines freien Europas, die mit Wien einen ?goldenen? Region bildet, ein Mitglied der Visegrad – Gruppe, ein Schengenmitglied, ein Land mit einem der einfachsten Steuersystemen der Welt, mit vielseitigen Investitionsmöglichkeiten, ein wunderschönes Land mit vielseitigen Perspektiven, ein Land, das nicht nur aber sicherlich auch auf Andy Warhol und Edita Grúberová stolz sein kann, ein Verbindungsland zwischen dem Osten und dem Westen Europas, eine Inspiration für Partner im Transformationsprozess, ein Unterstützer der Balkan- und Osteuropaländer, ein verlässlicher, verantwortlicher und gesuchter Partner in internationalen Beziehungen?“.

Die Antwort auf diese lange Frage gibt er selbst: „Nein, sie wäre es nicht. Und damit ist vielleicht nicht alles, aber vieles gesagt.“.

(Quelle: Homepage der Slowakischen Botschaft Wien)

Istvan Horvath –1989 aus der Sicht des ungarischen Botschafters in Wien

Istvan Horvath, der ungarische Botschafter in Wien, taktet mit den Worten auf: „Den ersten Stein aus der Mauer hat Ungarn geschlagen“ – mit diesen Worten beschrieb Bundeskanzler Helmut Kohl im Dezember 1989 vor dem ungarischen Parlament die Bedeutung der Rolle, die Ungarn hinsichtlich des Falls der Berliner Mauer und als Folge dessen bei der Abschaffung der Grenze zwischen beiden deutschen Staaten am 9. November 1989 gespielt hat.“.

Horvath fährt fort: „Die ungarische Regierung, an der Spitze Ministerpräsident Miklós Németh und Außenminister Gyula Horn, zwang mit ihrer mutigen Entscheidung für die Ausreise der sich in Ungarn befindenden mehreren Tausend Flüchtlingen – und ohne vorherige Abstimmung mit Moskau- die DDR-Regierung zum Handeln. Und es sollte sich bald herausstellen, dass diese Entscheidung zum Sturz des Honecker-Regimes in der DDR und damit zur Wiedervereinigung beider deutschen Staaten führte sowie reihenweise zum Sturz aller kommunistischer Regime in Osteuropa.“.

Der ungarische Botschafter in Wien bekräftigt, dass die Öffnung der Grenze für die DDR-Flüchtlinge am 10. September 1989 nicht möglich gewesen wäre, wenn die Reformkräfte in der kommunistischen Partei Ungarns, nicht durch unermüdliche und oftmals riskante Arbeit die Reformen innerhalb der Partei vorbereitet hätten. Nur so konnte ein von oben gesteuerter Systemwechsel möglich gemacht werden. Als Istvan Horvath im Jahre 1984 als Botschafter nach Bonn geschickt wurde, hatte er „als Mitglied der Reformgruppe die Aufgabe, die politischen und wirtschaftlichen Kreise in Deutschland für die Bestrebungen der ungarischen Reformer zu gewinnen und durch konkrete Maßnahmen zu unterstützen.“. Er schaffte es in „relativ kurzer Zeit, direkte Verbindungen zu den wichtigsten und einflussreichsten Persönlichkeiten der Bundesrepublik Deutschland aufzunehmen und sie für die Ziele der ungarischen Reformer zu interessieren.“ Außenminister Hans-Dietrich Genscher sowie Kanzlerberater Horst Teltschik konnten davon überzeugt werden, „dass sie die für Ungarn lebenswichtigen Kredite an wirtschaftliche und politische Reformen knüpften, um so die Position der Reformkräfte zu stärken.“. Die Bedingungen für einen Systemwechsel konnten vorbereitet werden.

Im März 1989 begann in einem Geheimmanöver der Abbau des Eisernen Vorhangs. Am 27. Juni 1989 durchschnitten die Außenminister Gyula Horn und Alois Mock in einem symbolischen Akt den Drahtzaun, der eigentlich schon lange nicht mehr bestand und für die Zeremonie kurzfristig noch einmal aufgebaut werden musste. In den anderen sozialistischen Staaten erfolgte dieser Schritt erst nach dem Fall der Berliner Mauer. Unzählige DDR-Bürger flüchteten nach Ungarn. Istvan Horvath beschreibt den Druck, der damals auf der ungarischen Regierung lastete: „Die Warschauer Paktstaaten, an der Spitze natürlich die DDR, verlangten die sofortige Abschiebung der Flüchtlinge in die DDR. Sowohl Moskau als auch die westlichen Regierungen hielten sich mit ihren Meinungsäußerungen zurück. Nur auf Ungarn selbst lag wieder einmal das Gewicht einer politischen Entscheidung. Es musste eine Lösung gefunden werden!“.

Istvan Horvath erinnert sich an die Monate vor dem Mauerfall:

  • Am 10. September 1989 wurde dann die Grenze für die DDR-Flüchtling geöffnet. Einige Stunden zuvor waren die Botschaften der Sowjetunion und der DDR von diesem Schritt informiert worden.
  • Am 10. September 1989 teilte Außenminister Horn im ungarischen Fernsehen um 19 Uhr mit, dass die DDR-Flüchtlinge ausreisen dürfen. Dieses geschichtliche Ereignis wurde in die ganze Welt übertragen.
  • Bis zum Fall der Mauer am 9.November 1989 konnten etwa 57.000 DDR-Flüchtlinge die Grenze nach Österreich überschreiten.“.

Laut Horvath löste die Entscheidung der ungarischen Regierung einen „Dominoeffekt“ aus. Er schließt seinen Beitrag mit den Worten: „Die kommunistischen Regime brachen der Reihe nach zusammen und schließlich löste sich auch die Sowjetunion im Jahre 1991 auf. Ausgangspunkt dieser geschichtlichen Ereignisse war unter anderem auch die Politik, die Gorbatschow vertreten hatte. Allerdings hatte er sich in einem Punkt geirrt. Er glaubte an die Reformierbarkeit der sozialistischen Systeme. Geschichtlicher Verdienst und Irrtum lagen nahe beieinander.“.

(Quelle: Homepage der Ungarischen Botschaft Wien)